Erstes HSV-GOLF Training im G&CC Treudelberg

Am 01.07.20 fand erstmals unter Leitung von Pro Gunnar Levsen ein HSV-GOLF Training im G&CC Treudelberg statt. Da ich dieses neue Angebot mit initiiert habe, wollte ich mir den Start nicht entgehen lassen.

Wie verabredet trafen wir uns 10 Minuten vor Beginn am Sekretariat. Es regnet, alle Schirme gehen auf, gemeinsamer Gang zum anderen Ende der Range. Dort angekommen, bei der Verteilung der Token, hört der Regen auf und es geht los mit einer kurzen Vorstellungsrunde der Teilnehmer. Vom Einsteiger mit Platzreife bis zum Single Handicaper ist heute alles vertreten.

Wir beginnen mit Hütchenspielchen, Hütchen auf ca. 20 Meter Entfernung. Alle versuchen nach bestem Wissen und Können eine Annährung an den "Stock". Der Trainer schaut es sich bei jedem an und gibt hier und da den einen oder anderen guten Tipp.

Dann eine Zusammenkunft für alle: warum macht man das so? Kurzer Durchschwung, langer Durchschwung? Kurze Ausholbewegung, lange Ausholbewegung? Handgelenke einsetzen: ja oder besser nein, wenig oder mehr? Aber bitte nicht löffeln!
So wird jeder ins Nachdenken über die eigenen Bewegungen gebracht. Und jeder macht es so, wie er kann und kann sich dabei individuell weiter entwickeln.

Als Eselsbrücke benutzt man beim Golfen das Zifferblatt einer Uhr, z.B. die Spanne von 3 - 9 Uhr das bedeutet rechter Winkel Rückschwung, Uhrzeiger steht auf 3 und rechter Winkel nach dem Durchschwung, Zeiger steht auf 9 Uhr. Falls man weiter schlagen will, ist es eine Stunde mehr, also Rückschwung auf 2 und im Durchschwung bis auf 10 Uhr usw. Das ist im Golf eine gebräuchliche Erklärung für die Schwungbahn.

Die Übung wiederholten wir dann auf 30 und auf 40 Meter mit steigender Schwierigkeit. Einfach mal selber ausprobieren und entscheiden, ob das was für Dich ist. Ich fand es sehr vielseitig mit vielen guten Anregungen. Am besten man probiert es selbst aus, um festzustellen, was für jeden das individuell angemehmste/beste ist.

Anschließend zeigte Gunnar, wie die unterschiedlichen Schläge aussehen sollten/könnten. Mit Handgelenk und ohne Handgelenk (mit Löffeln, nicht nachmachen). Beachtung fanden dabei die Endposition (Soll und Ist), sowie der Ballflug (hoch oder besser niedrig?, je nach Lage des Balles und Rollweg auf dem Grün)). Jeder war in der Folge angehalten die unterschiedlichen Positionen und Schwünge selbst zu probieren, je nach körperlichen und schwungtechnischen Möglichkeiten und Fertigkeiten.

Kurze Pause, Bälle sammeln. Danach sollte jeder mit einem Schläger seiner Wahl (z.B. Eisen 7) auf der Range "lange" Bälle schlagen. Mit flachen und mit hohen Ballflügen. Dazu gab es Frage. Warum drehts du nur 20-30 Grad und nicht 80-90 Grad mit der Schulter? Kannst du mehr, was hindert dich? Gesagt, getan. Und schon fliegen die Bälle als wäre es alles ganz einfach. Mal sehen, ob das auf dem Platz in den kommenden Tagen auch noch funktioniert.

Wie im Flug sind die 90 Minuten auch schon um. Nächstes Mal wird dann an anderen Schlägen trainiert, von kurzen Bällen, bis Bunker und Putten, auch je nach Wunsch der Teilnehmer. Auf jeden Fall war das ein tolles Training mit vielen Anregungen und Tipps zum Ausprobieren und selbst lernen, ich komme wieder. Man sieht sich dort.

Euer Hermann A.

Weitere Informationen zum Training im Treudelberg findest Du hier...

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