Bericht vom Matchplay - 2. Runde

Das HSV-GOLF Matchplay läuft weiter und geht langsam in die entscheidende Phase. Hier wieder ein Bericht von Kurt und seinen Erfahrungen in der zweiten Runde 2018.

von Kurt Schaefer

Golfplatz Sülfeld C-Kurs als Gastgeber für Zweitrundenmatchplay

In Ihren Erstrunden Spielen hatten sich Gerhard G. und Kurt S. jeweils durchsetzen können und trafen in Runde 2 aufeinander. Nachdem man zuerst Schwierigkeiten hatte eine gemeinsamen Termin zu finden, der Eine kam gerade aus dem Urlaub, der Andere hatte eine längere Tour mit dem Wohnmobil geplant, traf man sich kurz vor Ablauf der Spielzeit in Sülfeld. Gerhard hatte sich seit der Matchplayanmeldung auf 18,0 hochgespielt, Kurt die andere Richtung eingeschlagen und trat mit nun 16,3 an. So hatte Gerhard an Loch 3 einen vor.

Wer Sülfeld kennt, weiß, dass der C-Kurs so seine speziellen Ecken hat. Das beginnt gleich an der 1, die leicht bergan verläuft und dann scharf nach rechts abknickt, man aber den Knickpunkt, weil hinter der Kuppe liegend, nicht einsehen kann. Im Vertrauen darauf, Ihr Schlaglängen zu kennen schlug Kurt mit einem H7, Gerd mit einem Hybrid ab. Beide Bälle landeten auf der "Knicklinie", Gerhard's leider noch hinter einem Gebüsch, Kurt's Mitte Fairway. Kurt's 2ter Schlag erreichte das Grün, Gerd lag mit 3 auf ähnlicher Position, nach 2 bzw. 3 Putts stand es 1 up Kurt.

Bahn 2, ein 151m vom Abschlag entfernt liegender Rundhügel. Kurt schaffte mit einiger Mühe die linke Grünseite zu erreichen, Gerhard wählte eine Zwischenstation im Rough, lag dann aber näher zur Fahne.
Kurt patzte, Gerhard lochte gekonnt ein - all square. C3 , 563 m Dogleg rechts mit vollem Gegenwind ab dem Scheitelpunkt. Beide spielten Ihre Schläge mit ordentlichen Längen, Kurt etwas mehr über das Fairway und hatte am Ende knapp die Nase vorn. Aber Gerhard meisterte zwei unkomfortable Lagen und hatte hier "ein vor" - Loch geteilt weiterhin all square.

Die C 4 gerade, "bergan, bergab" laufend aber vom Abschlag wieder nicht zu überblicken. So ging der Ball von Kurt etwas nach rechts und Gerhard pullte seinen Ball über die linke Fairwayseite in die Büsche - die spätere Suche blieb ergebnislos. Beide spielten einen "Provisorischen" nach rechts, Kurt kurz vor den 2ten Bunker, Gerhard leider unauffindbar ins hohe Rough. Er gab das Loch auf - 1 up Kurt.

Auf der parallel verlaufenden C5 ging es, mit erneut vollem Gegenwind, Richtung Graben in gut 200 m Entfernung. Beide vermieden die Faiwaymitte, Kurt wich nach rechts aus, während Gerhard links blieb. Ein flaches Eisen 5 trieb Kurt's Ball kurz hinter die Fahne, Gerhard landete rechts im "Fringe" und mit 3 auf dem Vorgrün. Kurt spielte das Loch PAR.  - 2 up.

Und wieder war das nächste Loch nicht richtig zu übersehen. In einem lang gezogenen Linksbogen zieht sich die C6 gut 200 m bis zu einem Graben. Dabei ragt von links ein hohes Gebüsch in die Bahn und treibt das Spiel auf die rechte Seite des Fairways. Von dort kann man wieder das Grün nicht gut einsehen und es muss Gestrüpp überspielt werden. Gerhard lag auf dem rechten Faiwayrand, Kurt schaffte es den Ball in ein Bogen leicht Richtung Mitte Fairway zu bringen und lag vermeidlich besser. Gerhard strauchelte etwas und sein Ball landete im (trockenen) Wasser. Kurt wählte den falschen Schläger und landet einige Meter vor dem Grün. Gerhard ergriff die Chance und legte Schlag 3 aus dem Graben direkt 3-4 Meter neben die Fahne, Kurt gelang nur ein zu kurzer Chip. 2 Putts für Kurt, 3 für Gerhard -3up Kurt.

172 m, Inselgrün, Rückenwind, das ist die C7. Kurt erreichte die Insel blieb aber links vom Grün im "dicken Kurzen", Gerhard versenkte seinen Ball im Wasser, droppte einen neuen Ball und chippte diesen in Fahnennähe. Kurt ging dann, leichtsinniger Weise nur mit Putter bewaffnet, auf das Grün. Oh Schreck, kein Eisen dabei. Kurt brauchte noch 4 Schläge, Gerhard lochte mit der 4 ein und neue Hoffnung keimte - nur noch 2 up Kurt und noch 2 Löcher.

Die C8: 449 lang, bergab über das knallharte Faiway zum trockenen Graben. Gerhard toppte seine Ball und kam im rechten Semirough jenseits des Damenabschlags zum liegen. Kurt hatte Glück, sein Ball flog schnurgerade, bouncte über den Graben und lag wie auf dem Präsentierteller. Gerd verzog sein Ball nach rechts  und auch der anschließende Provisorische nahm den gleichen Weg. Kurt traf seine Ball auch nicht optimal fand ihn aber, nur wenig ab von Fairway im Gras in Höhe des Jugendabschlags, auf der Kuppe des Anstiegs. Gerd fand seine Bälle nicht wieder - sch...... Kurt lochte zur 7 ein 3&1 - Game over.

Auch wenn die Enscheidung gefallen war, der Platz hat ja noch die C9 , eine leichte Rechtskurve mit 254 m. Kurt zückte erstmalig den "ungeliebten Driver" aber traf sehr passabel. Der Drive lag 10 m vor dem Grün. (Vielleicht werden die beiden ja doch noch Freunde.) Ein Chip, aber 2 Putts, kein Birdie, aber PAR gerettet. Gerhard brachte die 6 nach Hause.

Vielen Dank, Shake Hands und Gratulation, Kurt zieht in die nächste Runde ein. Beim anschließenden Bierchen auf der Clubterrasse wurde noch ein bisschen gequatscht und die Löcher noch einmal durchgegangen. Für Gerhard ging es direkt ins Wohnmobil auf die nächste Reise, für Kurt nach Hause, da tags darauf ja die 39. HSV-Golf Open in Haseldorf auf dem Programm standen.

Kurt Schaefer

Zum Matchplay-Spielplan


Die Abteilungsleitung dankt Kurt für den tollen Bericht!

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